Es sollte ein Clou werden, mit dem der Verkauf von BlackBerry-Geräten angekurbelt wird. Das neue Playbook Tablet sollte eine Alternative zu dem iPad von Apple werden. Beides ging nach hinten los. Das Tablet verkauft sich derart schlecht, dass Blackberry mehrere Millionen verliert. Deswegen musste das kanadische Unternehmen nun eine Werteberichtigung von 360 Millionen Dollar vornehmen. Grund für die schlechten Einnahmen war auch die Preissenkung. Denn auch das iPad hatte sich schlecht verkauft, somit musste das RIM ebenfalls billiger angeboten werden, als es geplant war. In den USA sollte es 500 Dollar kosten. Nun ist es für 199 Euro erhältlich.
Hoffnungen auf wachsende Nachfrage
Bisher sind nur 150 000 Tablets im dritten Quartal verkauft worden. Dennoch sehe man eine steigende Nachfrage. Grund dafür sei schlichtweg, dass dieser Markt noch in den Kinderschuhen stecke. Auch Hwelett-Packard hatte man den Verkaufsstart von dem TouchPad eingestellt. Nur mit Verlusten konnte man dann einen Ausverkauf starten. Damit sind zwar die Tablets über die Ladentheke gegangen, dennoch wurde dadurch weniger eingenommen, als man es wollte. Und auch das RIM hat Startprobleme. Nicht nur, dass es später auf den Markt kam, als geplant, es wies auch noch Mängel bei den Funktionen und der Software auf.
Apples iPad als Marktführer
Anders hingegen sieht es bei Apple aus. Auch wenn das iPad schlechter verkauft wurde, als man es gedacht hatte, so wurden ganze elf Millionen Geräte im letzten Quartal verkauft. Grund dafür könnte sein, dass Apple einer der ersten Hersteller der Tablet-PCs war. Der damalige Gründervater von Apple, Steve Jobs, hatte eine neue Art von Geräten auf den Markt gebracht und damit Laptops die Konkurrenz gemacht. Das iPad ist also eines der beliebtesten Geräte, vor allem wenn es darum geht, mobil surfen zu können, ohne einen großen Laptop dabei zu haben.
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